| Der Name Dyckerhoff
steht heute international für Baustoffe
(z.B. Beton, Zement). Seit Gründung
der heute weltweit operierenden Firmengruppe
1864, stellen Innovationsfähigkeit
und Flexibilität zentrale Punkte der
Firmenphilosophie dar. Ideale Vorrausetzungen
also, zur Realisierung eines modernen, internetbasierten
Werksauskunftssystem zur Abfrage und Analyse
der räumlichen Daten von Abbaugebieten
für die Zementherstellung. Das System
dient in erster Linie als breit angelegtes
Auskunftssystem für die Werksleitungen,
die Technische Zentralabteilung und die
Grundstücksabteilung. So heterogen
wie die Zielgruppen, so heterogen stellen
sich auch die Datenquellen dar. Katasterinformationen
und werksspezifische Daten (Abbaukante,
Genehmigungsgrenze, Bohrungen, Höhenpunkte,
Rekultivierungsflächen etc.) aus dem
CAD-System Microstation. Grundstücksinformationen
aus SAP und Microsoft Excel/Acess. Chemische
Analysedaten zu niedergebrachten Bohrungen
ebenfalls aus Microsoft Excel. Hinzu kommen
aktuelle Daten der Katasterverwaltung (ALK/ALB).
Alle Datenquellen werden zunächst in
einem ArcView 8-Projekt zusammengeführt
und von dort dem ArcIMS-Server zur Verfügung
gestellt. Die notwendigen Importschnittstellen
und -routinen wurden mit Hilfe einer ArcObjects-Programmierung
umgesetzt, so daß dem GIS-Sachbearbeiter
eine Fülle von Werkzeugen an die Hand
gegeben ist, die die Integration und Aufbereitung
der Eingangsdaten wesentlich vereinfachen
bzw. weitgehend automatisieren.
Die gängigsten Anforderungen an die
Auskunftsplattform wurden als fertige Abläufe
in diese Integriert. Dazu zählen die
Flurstücksuche und Bohrlochsuche, die
Historienverwaltung der Abbaukante und der
direkte, automatisierte Zugriff auf Inhalte
wie Eigentumsverhältnisse, Rekultivierungsmaßnahmen
etc.
Einen Artikel aus der Business
Geomatics zu diesem Projekt finden Sie
hier
(PDF). |