GDV Newsletter
 
gdv.com  FAQ Spatial Commander  
Neues von der ALKIS-Front.
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Die GDV auf dem 13. Münchner Fortbildungsseminar.
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Mit einem Workshop in Dresden begann im Januar die Integration von GDV-MapBuilder in das easy.GO-Projekt.
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Sie wissen wo Sie sind?
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Besuchen Sie uns in Karlsruhe am 6. und 7. Mai. Mehr..
 
 
PostgreSQL/PostGIS - Stand der Dinge
 

 

Im Open Source-Bereich spielt bei den Datenbanken im Umfeld der Geoinformatik eigentlich nur ein System eine größere Rolle. Die Kombination von PostgreSQL und PostGIS erfreut sich ähnlich wie das proprietäre Oracle mit Locator/Spatial einer stetig wachsenden Anwender-Gemeinde. Zeit für einen Kurzüberblick über den Stand der Dinge. Mehr..

 
GeoHosting für Diercke
 

 

Wer kennt ihn nicht aus seiner Schulzeit? Wie oft war der Diercke-Weltatlas das absolute Schmuckstück im heimischen Schulbuchregal und brachte einen Hauch der großen, weiten Welt in die Jugendzimmer Deutschlands? Aber auch Klassiker müssen mit der Zeit gehen und sich den modernen Herausforderungen des IT-Zeitalters stellen. Das hat Westermann, die größte Verlagsgruppe für Schulbücher im deutschsprachigen Raum, frühzeitig erkannt. Im Rahmen des Premium-Angebots für Diercke-Nutzer, stellt das Unternehmen der Öffentlichkeit nun interaktive Kartendienste im Internet zur Verfügung. Mehr..

 
InVeKoS-GIS - Neues von der Antragstellung 2008
 

 

Entsprechend einer EU-Ratsverordnung aus dem Jahr 2000 muss das 1993 eingeführte "Intergrierte Verwaltungs- und Kontrollsystem" (InVeKoS) für gemeinschaftliche Beihilferegelungen um GIS-Funktionalität erweitert werden. Dadurch werden exaktere und prüfbare Ergebnisse bei der Vergabe von Flächenförderungen für die Landwirtschaft auf der Basis von Katasterdaten und Luftbildern erreicht. Seit 2003 wird die auf dem JAVA-GIS-API GDV-MapBuilder basierende Anwendung zur digitalen Antragstellung der Landwirte kontinuierlich weiter entwickelt. Die Anwendung kommt derzeit in Hessen sowie im Saarland zum Einsatz. In der Version für 2008 bildet das Produkt nun auch den kompletten Erfassungsprozess des gemeinsamen Antrags (GA) mit ab. Dies spart Landwirten und beteiligten Ämtern viel Zeit und Geld und schont zudem die Umwelt. Mehr..


Lieber Leser,

hiermit liegt Ihnen der erste GDV-Newsletter 2008 vor, der vom Datum her gerade noch so als Quartalspublikation "durchgehen kann". So schnell das alte Jahr zu Ende gegangen ist, so schnell sind die ersten Monate des neuen bereits wieder verstrichen. Und dies auch bei uns nicht ganz tatenlos, wie Sie an den Themen sehen. So entwickeln wir weiter kräftig GIS-Fachanwendungen mit Open Source-Software, proprietärer Software oder gerne auch in "Gemischtarchitektur", bringen GDV-MapBuilder voran und mischen mit NASloader++ kräftig an der ALKIS-Front mit.
Es gibt viel zu tun, alle packen es an und keiner aus der GIS-Branche kann derzeit vermutlich über leere Auftragsbücher klagen.
Man hat den Eindruck die gesamte Branche betreibt "Business as usual" und arbeitet vielleicht schon ein wenig selbstverliebt in stiller Freude so vor sich hin. Und alle genießen den Hype um räumliche Anwendungen, der durch Google Maps und Co. erst so richtig angefacht wurde. Wie lange sich die Branche darüber noch wirklich freuen können wird, ist aber bestimmt eine Überlegung wert. Denn es brodelt auf dem heiß umkämpften Markt der smarten WebMapping-Anwendungen. Deren Grenzen zu GIS-Anwendungen verschwimmen scheinbar zunehmend. Inzwischen ist auf diesem Gebiet ein auch in der Öffentlichkeit ausgetragenes Kräftemessen zwischen Microsoft und Google entbrannt. In Microsofts Geschäftseinheit Virtual Earth arbeiten alleine 500 Visualisierungsprogrammierer, die das zugrunde liegende API mit immer mehr Funktionen anreichern und es Partnern möglichst schmackhaft machen, darauf aufzusetzen. Und wenn ein Dr. Josef Kauer als Microsoft Business Development Manager in der Virtual Earth Business Unit in einem Interview in der GIS-Business sagt: "Obwohl wir keine GIS-zentrische IT aufbauen, muss sich die GIS-Industrie auf ihre Stärken besinnen und sich neu finden. Ich nenne das Game Change", dann kann man sich vorstellen, welche Märkte im Visier der Großen Player liegen. Die haben zu Beginn des 21. Jahrhunderts wohl tatsächlich dann auch verstanden, welche Bedeutung räumliche Anwendungen haben und stürmen mit entsprechendem finanziellem Einsatz den Massenmarkt.

Man ist fast geneigt, statt des fast immer passenden Ausblicks am Ende eines GIS-Editorials, "Es bleibt spannend", ein ketzerisches "Bleibt es spannend?" zu setzen. Zu tun gibt es für die Branche mit Sicherheit auch in Zukunft mehr als genug; ob die Vielfalt der angebotenen Lösungen in der heutigen Form Bestand haben wird, wird sich zeigen. Zum Glück bringen Monokulturen aber systembedingt immer auch ein paar Probleme mit sich. Und Herrn Dr. Kauer kann man aus meiner Sicht beruhigen: Die GIS-Branche kennt ihre Stärken und muss sich derer nicht erst besinnen!

In diesem Sinne stehen auch wir in Zukunft weiterhin für clevere und wirklich maßgeschneiderte GIS-Lösungen die sich ausschließlich an den fachlichen Anforderungen orientieren. Massenkompatibel ist dabei lediglich die einfache Bedienbarkeit. Probieren Sie es einfach aus!


Mit besten Grüßen aus Ingelheim


Thomas Riehl

Wenn Sie nicht in unregelmäßigen Abständen mit Neuigkeiten aus dem Bereich Geoinformatik sowie GDV-Entwicklungen versorgt werden möchten, können Sie den Newsletter mit einem Klick am Ende dieses Absatzes direkt wieder abbestellen. Sollten Sie jedoch Interesse an weiteren Informationen zu einem der Themen haben, zögern Sie nicht sich mit uns in Verbindung zu setzen. Gerne beantworten wir Ihre Fragen und beraten Sie in allen Dingen rund um digitale räumliche Daten und Geoinformatik.
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GeoHosting für Diercke

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Selbst mit viel Fantasie hätte Carl Diercke, zusammen mit Eduard Gaebler Herausgeber und Autor der 1883 erschienenen Erstausgabe des "Diercke Schul-Atlas", diese Entwicklung nicht voraussehen können. Der seit dem, in dreistelliger Auflage, inhaltlich und layouttechnisch immer wieder verbesserte und aktualisierte Atlas, ist nicht nur als Schulatlas das Maß der Dinge. Auch als DAS Familien-Nachschlagewerk ist der "Diercke" im deutschsprachigen Raum nicht mehr wegzudenken. Mit den neuen Premium-Diensten im Internet beginnt für das Traditionsprodukt aus Braunschweig eine neue Ära im digitalen Zeitalter.
Dieses vielfältige Angebot, dass jeder Diercke-Besitzer über einen im Atlas befindlichen Zugangscode nutzen kann, beinhaltet neben einem virtuellen 3D-Globus und einem interaktiven Erdkundetrainer (Diercke-Coach) auch das Diercke WebGIS.
Nach dem Motto "Die Welt online entdecken" können Schüler und Lehrer nach Belieben in Kartendiensten zu unterschiedlichen Themen und für unterschiedliche Länder und Regionen stöbern und sogar eigene Klassifikationen durchführen. Zudem werden für Lehrer unterrichtsbegleitende Arbeitsblätter für die Dienste zur Verfügung gestellt, die jetzt sukzessive veröffentlicht werden.

Das Diercke-WebGIS ist auf einem GDV-Server eingerichtet. Die komplette Einrichtung, Pflege und Administration des Systems werden inklusive Datenverkehr bei dem zugrunde liegenden GeoHosting-Service zu einem günstigen Pauschalpreis abgerechnet. Bei der WebGIS-Anwendung zur Erstellung und Publikation der Kartendienste handelt es sich um GDV-WebGIS Studio. Die datenbankbasierte PHP-Anwendung ermöglicht die komfortable Einrichtung, Pflege und Veröffentlichung von Kartendiensten aus dem Internet-Browser heraus. Zusätzliche Software oder Plugins sind nicht notwendig. Lediglich GIS-Grundkentnisse sind von Vorteil. Für weitere Informationen zu GDV-WebGIS-Studio und unserem GeoHosting stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns hier eine E-Mail oder Rufen Sie uns einfach an!

 

GDV meets Runder Tisch GIS E.V.

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Erstmalig in diesem Jahr war die GDV als Aussteller auf dem Münchner Fortbildungsseminar für Geoinformationssysteme an der TU München vertreten. Neben GDV-WebGIS Studio zur einfachen Publikation von Kartendiensten, fand unsere Vorschau auf die Implementation des NASA-Worldwind-SDK in GDV-MapBuilder zur Visualisierung von 3D-Daten reges Interesse. Die in Kooperation von TU München und Runder Tisch GIS e.V. bereits zum 13. Mal durchgeführte Veranstaltung glänzte durch eine professionelle Organisation und ein hochwertiges Vortragsprogramm mit begleitenden Workshops.
Dabei wurden neben hochaktuellen verwaltungsnahen Themen wie INSPIRE über GMES auch rein technisch ausgerichtete Bereiche beleuchtet. So lag ein Fokus auf aktuellen Trends auf dem Gebiet von 3D-Gebäudemodellierungen für digitale Stadtmodelle. Unter den Besuchern und Vortragenden befand sich ein bemerkenswerter Querschnitt des "Who is Who" der Geoinformationsbranche. Entsprechend viele hochinteressante Gespräche wurden am GDV-Ausstellerstand geführt. So fanden sich dort zum Beispiel insgesamt 6 Vertreter des Landesamtes für Vermessung und Geobasisinformation Bayern unabhängig voneinander ein (!). Der Gründe dafür waren uns zunächst selbst etwas schleierhaft, lagen dann aber klar auf der Hand. Seit Ende 2007 wird Spatial Commander in allen bayerischen Vermessungsämtern bei der Datenabgabe als einfaches Desktop-GIS-Programm mit DXF-Unterstützung eingesetzt um die Datenprodukte zu präsentieren. Hierzu fanden in den Ämtern bereits umfangreiche, hausinterne Schulungen statt. Eine Entwicklung die uns natürlich sehr freut.
Abgerundet wurde das 13. Münchner Fortbildungsseminar für Geoinformationssysteme durch eine äußerst gelungene Abendveranstaltung mit bester Verköstigung in uriger Atmosphäre (besonderer Dank gilt der Brauerei Hacker-Pschorr , mit deren Produkten sich der weltweite Aspirinverbrauch nennenswert senken lassen müsste).
Offensichtlich war die Veranstaltung aber auch im Vorjahr ein voller Erfolg. Sonst hätte sich der Vorsitzende des Vorstandes des Runden Tisch GIS e.V., Prof. Dr.-Ing. Matthäus Schilcher, nicht wieder über die deutlich über den Prognosen liegenden Teilnehmerzahlen freuen können. Alles in allem eine hochkarätige und sehr gelungene Schlüsselveranstaltung der deutschen Geoinformationsszene, die höchstwahrscheinlich auch im nächsten Jahr nicht auf die GDV verzichten muss.

P.S. Einen sehr unterhaltsamen und kurzweiligen Bericht der Veranstaltung gibt es auch hier im Weblog von "Textkoch" Timo Thalmann, der einen Nachmittag als Moderator aktiv war. Sehr lesenswert!

 

GDV auf Tour

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Natürlich nehmen wir auch in diesem Jahr auf der KOMCOM Süd in Karlsruhe als Aussteller teil. Sie finden uns an Stand E 27. Die Fachmesse findet vom 6. - 7. Mai im neuen Messegelände Rheinstetten in Karlsruhe statt. Die KomCom Süd informiert mit über 200 Ausstellern zu rund 1.000 Produkten und Dienstleistungen EDV-Anwender in Kommunen und Stadtwerken.

Zusammen mit den Fachvorträgen über das breite Spektrum der GIS-Einsatzbereiche und aktuellen GIS-Produkten richtet sich die anerkannte IT-Leitmesse insbesondere an die Entscheidungsträger sowie die GIS-Anwender aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft.
Wir informieren Sie an unserem Stand über unsere aktuellen Produkte und Services im Bereich der Kommunalen GIS-Anwendungen. In einem Anwender-Workshop erfahren Sie am 6. Mai (Beginn 10.00 Uhr) mehr über die Erfahrungen bei der Einführung einer GDV-WebGIS-Lösung beim größten Landkreis in Rheinland-Pfalz (LK Alzey-Worms). Wir freuen uns jetzt schon auf Ihren Besuch an unserem Messestand. Gerne vereinbaren wir mit Ihnen einen persönlichen Besuchstermin. Schicken Sie uns hier einfach eine kurze E-Mail.

 
  Free downloads:           ALKIS-Konverter :: Spatial Commander :: WebGIS.rlp (ISO-Image)
 
  Demoanwendungen:     GDV-WebGIS Studio :: GDV-MapServer Client
GDV - Gesellschaft für geografische Datenverarbeitung mbH
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