Die Anzahl an Projekten, bei denen mit einem Webmappingsystem auf
Oracle als Geodatenbank zugegriffen wird, um die Daten im
Inter-/Intranet zu präsentieren ist wohl kaum überschaubar. Unabhängig
ob als Mappingserver proprietäre, oder Open-Source-Lösungen zum Einsatz
kommen, lassen sich dabei in Zukunft sicherlich nennenswerte Summen
bezüglich Wartung und Systempflege einsparen, bzw. Lizenz- und
Hardwarekosten von vorneherein vermeiden. Denn Oracle hat wieder einmal
mehr (von der GIS-Szene fast unbemerkt) im Bereich Geofunktionalität
aufgerüstet. Mit MapViewer liegt dem Oracle Application Server seit
Version 9 ein voll integrierter Mapserver bei, der inzwischen mächtig
weiter entwickelt wurde. Neben deutlich erweiterten Möglichkeiten im
Bereich thematische Kartografie (Symbole als TrueType, erweiterte
Labelfunktionen, neue Diagrammtypen etc. ), wurden sehr leistungsfähige
Caching-Mechanismen entwickelt die zu einer mehr als beachtlichen
Performance führen. Zudem steht jetzt mit Oracle Maps
eine sehr schicke AJAX-basierte Browser-Anwendung zur Verfügung, die
zudem mit einem Javascript-API ausgestattet ist. Sogar externe
WMS-Layer lassen sich jetzt mit Oracle MapViewer einbinden und mit den
auf der Datenbank liegenden Geodaten gemeinsam darstellen. Insgesamt
handelt es sich bei Oracle MapViewer um einen sehr nahliegenden
Gedanken. Warum sollte man beim Bedarf an Webmapping-Anwendungen in
mehr Soft- und Hardware und deren Pflege investieren als nötig? Zumal,
wenn alles Notwendige beim Betrieb von Oracle Application Server schon
vorhanden ist? Einen sehr interessanten (und unterhaltsamen) Weblog zu diesem Thema von Bernhard Fischer-Wasels finden Sie hier.
Wer die volle Freiheit bei der Nutzung von Oracle
MapViewer-Kartendiensten im Zusammenspiel mit anderen Datenquellen
(datei-, datenbank- und webbasiert) auskosten will und zudem noch
Bedarf an erweiterter GIS-Funktionalität hat, sollte GDV MapBuilder
nicht aus den Augen verlieren. Denn neben MapServer, ArcIMS und WMS
unterstützt dieses innovative GIS-API in Kürze natürlich auch Oracle
MapViewer. Ebenso werden Anwender des kostenfreien Einsteiger-GIS Spatial Commander diese Datenquelle in Kürze nutzen können.
Fordern Sie hier weitere Informationen zu Oracle MapViewer an.
|