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NEU! Workshop: Geobasisdaten der Landesvermessung.
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Neues Preismodell ermöglicht nicht nur Projekte im "InVeKoS-Format".
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Der neue Spatial Commander ist da!
 

 

FreeGIS Spatial Commander mit neuen Features und in neuem Gewand
Das warten hat sich gelohnt. Fast ein Jahr nach der letzten Release erscheint das beliebte kostenfreie Einsteiger-GIS mit einer moderneren Benutzeroberfläche, sowie vielen neuen Funktionen. Durch die nun direkte Unterstützung von WMS-Kartendiensten und die vielfältigen datei- und datenbankbasierte Digitalisier- und Editierfunktionen ist Spatial Commander das ideale Desktop-Werkzeug in heterogenen Geodateninfrastrukturen. Mehr..

 
GIS an Schulen
 

 

Spatial Commander als zentraler Bestandteil eines didaktisch-methodischen Konzepts zur GIS-Einführung an Schulen - Spatial Commander macht auch im Bildungsumfeld eine gute Figur und findet dort immer mehr Anhänger. Innovativer Vorreiter in Sachen "GIS an Schulen" ist wieder einmal Rheinland-Pfalz. Dort wird das Produkt nicht nur für Lehrerfortbildungen eingesetzt. Mehr..

 
Fotos mit Ortsgedächtnis
 

 

Fotos die wissen, wo sie aufgenommen wurden? Mit der Caplio 500SE stellt RICOH die einzige wirklich für den harten Außeneinsatz geeignete Digitalkamera mit GPS-Unterstützung vor. Die passende Software zur Integration der Bilder in Ihr GIS erhalten Sie beim Kauf der Kamera bei uns gratis! Mehr..

 
Eine Idee setzt sich durch
 

 

Kostenfreie Basis-Software, maßgeschneiderte Erweiterungen und professionelle Unterstützung. Der Erfolg beim Arbeiten mit GIS-Technologie liegt maßgeblich in der technischen Unterstützung der Anwender bei der Einführung einer entsprechenden Software. Gerade zu Beginn ist professionelle Hilfe bei technischen Problemen im Umgang mit Daten-Formaten und -Strukturen, sowie bei der effektiven Umsetzung der zu bearbeitenden Fragestellung bares Geld Wert. Diese Erkenntnis hatte man auch bei der Bundesnetzagentur. Mehr..


Sehr geehrter Kunde,

Sie erhalten hiermit die Frühlingssausgabe des GDV-Newsletters und wir hoffen, Sie freuen sich auf den (wettermäßig) angenehmeren Teil des Jahres genauso wie wir.
Und weil diese (Vor-) Freude auch hoch motivierend ist, haben wir nicht nur unser GIS-API GDV-MapBuilder weiter entwickelt und zum Beispiel als zusätzliche Geo-Datenquellen Oracle MapViewer, sowie MS SQL-Server implementiert. Wir haben auch keinen Aufwand gescheut, endlich eine neue Version von Spatial Commander für Sie an den Start zu bringen.
Das kleine Einsteiger-GIS-Programm erfreut sich einer nicht nachlassenden Beliebtheit, wie die Downloadzahlen eindrucksvoll belegen. Obwohl das Programm noch "Kanten und Ecken" hat, wissen wir aus einer Vielzahl von Rückmeldungen, dass es in vielen Bereichen eine echte Lücke füllt und auch operativ eingesetzt wird. Die „Kanten und Ecken“ werden immer weiter verschwinden, die neue Version stellt dies gewiss unter Beweis. Spatial Commander und die damit verbundene Philosophie findet in den verschiedenen öffentlichen und privatwirtschaftlichen Bereichen immer mehr, das Projekt aktiv unterstützende Anwender, wie die Integration in den Unterricht an rheinland-pfälzischen Schulen, sowie der Einsatz bei der Bundesnetzagentur exemplarisch zeigen.
Über eines muss man sich beim Einstieg in GIS-Technik allerdings im Klaren sein: Irgendeine Investition steht damit immer an. Auch mit kostenfreier Software kommt nur zurecht, wer wenigstens Grundkenntnisse in der Materie hat und diese in der praktischen Arbeit immer weiter ausbaut. Wir haben häufig Schulungsteilnehmer die erstaunt sind, was man alles tatsächlich mit Spatial Commander machen kann und wie einfach das alles geht (wenn man weiß wie man es macht…). Auch beim Arbeiten mit einem Einsteiger-GIS wird es immer wieder Fragen und Probleme geben, die sich aus dem komplexen Zusammenspiel von Software-, Daten und Drittprogrammen ergeben. Um einen, dem GIS-Projekt schadenden, Frustrationslevel bei den Anwendern zu vermeiden, muss für diese der unkomplizierte Zugriff auf versierte GIS-Profis mit langjähriger Erfahrung möglich sein. Und genau das bekommen Sie mit Spatial Commander bei uns: Eine kostenfreie Software für den GIS-Einstieg auf breiter Front und dazu, kostengünstig die entscheidenden Rahmenbedingungen für den erfolgreichen Einsatz in Ihrem Haus: Einführungsschulungen und Unterstützungsleistungen in Form von preisgünstigen Wartungsverträgen, die auch Probleme im Zusammenhang mit den Geodaten abdecken.
Natürlich sind diese Leistungen optional und jeder darf und soll Spatial Commander nach wie vor privat und gewerblich entsprechend der beigefügten Nutzungsvereinbarung frei benutzen. Jeder Nutzer sollte sich aber auch die Frage stellen, ob man mit entsprechender professioneller Unterstützung in Form von Einführungsschulungen und/oder Unterstützungsverträgen nicht letztlich doch wirtschaftlicher ans Ziel gelangt. Als netter Nebeneffekt ist dadurch auch eine zügigere Weiterentwicklung des kostenfreien Programms gesichert. Ein Teil der Einnahmen aus Wartungsverträgen, sowie Schulungen ist eben genau dafür vorgesehen. Die Entwicklung zeigt, dass die Vorteile dieses Prinzips auch zunehmend erkannt werden. Je mehr mitmachen, desto schneller kommt die Sache voran. Worauf warten Sie?

Mit besten Grüßen aus Ingelheim

Thomas Riehl

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GDV Spatial Commander

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Ingenieurbüros nutzen ihn, Stadtverwaltungen nutzen ihn, Landkreise nutzen ihn, Landesämter nutzen ihn, Ministerien nutzen ihn...
Seit seinem Erscheinen im Sommer 2005 ist der kostenfreie Spatial Commander landauf landab als "kleines GIS-Helferlein" überall dort im Einsatz, wo die einfache Be- und Verarbeitung von digitalen räumlichen Daten ohne GIS-Expertenwissen gefragt ist. Spatial Commander ist das ideale GIS-Einstiegsprogramm, oder die ideale Ergänzung für die Masse der Arbeitsplätze, neben dem oder den wenigen, die mit einem hochpreisigen High-End-GIS ausgestattet werden können.
So sind es inzwischen Tausende von Anwendern im gesamten deutschsprachigen Raum, die gespannt auf die neue Version von Spatial Commander gewartet haben. Wir sind der Meinung, dass sich das Warten gelohnt hat. Spatial Commander kommt aus diesem Grund nun auch in den Genuss einer 1.x-Versionsnummer. Das Programm bietet neben vielen neuen Funktionen und behobenen Fehlern auch eine überarbeitete und modernere Benutzeroberfläche. Technisch erfordert der neue "Commander" Java 1.5, dass automatisch mit installiert wird. Die Neuigkeiten im Überblick:

* Unterstützung von WMS-Diensten
* DXF als zusätzliche Datenquelle
* Zusammenführung von Themen (Merge Themes)
* Werkzeug zur Erstellung von Rasterkatalogen
* Einbindung eigener Punktsymbole
* Batchfähiges Starten von Projektdateien
* Funktion zur Ausrichtung von Beschriftungen
* neuer Geoverarbeitungsassistent
* neuer Themen-Hinzufügen-Dialog
* Neues Plugin "Übersichtsfenster"
* relative Pfade in der Projektdatei

Neu sind auch Setups für verschiedene 64-Bit-Betriebssysteme. Es handelt sich um ein Major Release, dass sich nicht mit der Update-Funktion einer vorhandenen Spatial Commander-Version installieren lässt. Aus diesem Grund ist eine Komplettinstallation durch die Setup-Routine notwendig. Hier geht es zum kostenfreien Download von Spatial Commander. Beachten Sie auch eventuelle technische Hinweise in unserem Spatial Commander FAQ-System.

 

Fotos mit Koordinaten

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Das Gelände ist steil und felsig. Der Regen lässt nicht nach und bei Temperaturen von Minus 5 Grad macht Objektdokumentation in der freien Natur nicht wirklich Spaß. Da passiert es: Sie stolpern und die nagelneue Digitalkamera entgleitet Ihren Händen. Noch während sie sich (mit Ihnen) im freien Fall befindet, überlegen Sie, wie das schmucke Gerät den Absturz über die Felsblöcke wohl überstehen wird. Das die Kamera in einer 10 Zentimeter tiefen Pfützen zu liegen kommen wird, wissen Sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht...
Hört sich zugegebenermaßen etwas konstruiert an. Ist es auch. Aber mit der RICOH Caplio 500 dürfen Sie sich in einer solchen Situation voll auf sich selbst konzentrieren! Es gibt derzeit am Markt kein Gerät, dass derart robust ist, wie diese Digital-Kamera. Das Gerät übersteht nicht nur Stürze aus einem Meter Höhe unbeschadet. Der "Spritzwasserschutz" geht soweit, dass der Hersteller die Kamera für Fotos unter Wasser bis 1 Meter Wassertiefe bis maximal einer halben Stunde frei gibt! Zudem arbeitet das Gerät zuverlässig bei Temperaturen von bis zu Minus 10 Grad. Die extra großen Tasten ermöglicht dabei die bequeme Bedienung auch mit Handschuhen. Mit einer Auflösung von 8,13 Megapixel effektiv, einer Makrofunktion für Fotos aus einem Zentimeter Abstand, sowie einer optionalen Stromversorgung mit Standard-Akkus oder Batterien bietet die Caplio 500 SE auch technisch einige Leckerbissen. Eine W-Variante hat sogar eine WLAN-Schnittstelle spendiert bekommen. Ach so, das Gerät ist natürlich auch in der Lage die Fotos über ein per Bluetooth angebundenes GPS mit Koordinaten zu versehen. Dies ergibt neue Möglichkeiten bei der Einbindung in GIS-Systeme, sowie bei der Recherche und Archivierung der Bilder. So sind die Bilder mit wenigen Klicks in Ihr GIS oder Google-Earth integriert. Wie das aussehen kann, können Sie hier sehen (wenn Sie Google Earth bereits installiert haben, wenn nicht hier klicken). Die Software zur Integration in Google Earth und Ihr GIS erhalten Sie beim Kauf der Kamera bei uns gratis dazu. Weitere Informationen zu dem Produkt finden sich hier. Fragen zu dem Thema können Sie per Mail an unseren Spezialisten für Mobil-GIS-Technik richten.


 

Neue Preisstruktur GDV-MapBuilder

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Sich von der GDV spezifische Funktionserweiterungen für Spatial Commander als Auftragsarbeit entwickeln zu lassen (z.B. als Plugin, siehe Beispiel Bundesnetzagentur in diesem Newsletter) ist nur eine Möglichkeit, GDV-MapBuilder-Technologie nutzen zu können. Die andere Möglichkeit besteht darin, Nutzungsrechte für GDV-MapBuilder zu erwerben. Damit kann man dann im eigenen Haus oder auch durch Dritte Anwendungen bei voller Verfügbarkeit des Quellcodes entwickeln lassen. Seinen Ursprung hat diese Form der Nutzung des GIS-API GDV-MapBuilder in großen bundeslandweiten Projekten, wie InVeKoS in Hessen, oder dem Saarland, wo zum Teil bis zu 20.000 Anwender mit einer Desktop-GIS-Anwendung versorgt werden. Die zu Beginn des Jahres überarbeitete Preisstruktur ist wesentlich differenzierter und flexibler als die bisherige. Sie ermöglicht den wirtschaftlichen Einsatz dieser leistungsfähigen Technologie auch in kleineren Projekten. Damit können auch kleinere Unternehmen oder Verwaltungen in die Entwicklung einer nachhaltigen und maßgeschneiderten Geodaten-Infrastruktur einsteigen. Das Modell sieht explizit auch attraktive Möglichkeiten für Software-Firmen vor, die geodatenbasierte Anwendungen außerhalb des GIS-Bereichs für den gerade entstehenden Massenmarkt für raumbezogene Anwendungen entwickeln wollen. Als Clou kann man zu jeder Zeit von jeder Lizenzierungsstufe auf die höherwertigere, bei 100%iger Anrechnung der bereits gezahlten Nutzungsgebühren, aufstocken. Dadurch kann die Lizenzierung mit dem Projekt oder dem Zielprodukt mitwachsen. Das Investitionsrisiko kann so, in der oft kritischen Anfangsphase eines Projektes, auf sehr überschaubare Beträge begrenzt werden.

Für Ihre Fragen rund um die Möglichkeiten von GDV-MapBuilder Nutzungsrechten steht Ihnen Herr Hurys hier gerne zur Verfügung.


 

GIS an Schulen

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Da haben Lothar Püschel und Karl W. Hoffmann für das Landesmedienzentrum Rheinland-Pfalz (LMZ) ganze Arbeit geleistet. Die Messlatte für die Positionierung anderer Bundesländer zum Thema "Einsatz moderner Medien im Unterricht am Beispiel von GIS" hängt nun auf bemerkenswerter Höhe. Mit Ihrer aktuellen Veröffentlichung stellen die beiden Studiendirektoren ein vollwertiges didaktisch-methodisches Konzept zur GIS-Einführung an Schulen vor. Dabei handelt es sich um eine Deutschland-Premiere. In dem 43 Seiten starken, farbigen Sonderdruck beschreiben sie anhand von vielen anschaulichen Beispielen und Übungen die Integration von GIS in den Schulunterricht. Der Weg führt vom einfachen Webauskunftsystem, über ein WebGIS mit erweiterter Funktionalität, bis hin zum Desktop-GIS. Als WebGIS-Software kommt dabei GDV-MapServer Admin auf Basis des (UMN-) MapServers zum Einsatz; als Desktop-GIS wird der kostenfreie Spatial Commander eingesetzt. Die Broschüre trägt den Titel "WebGIS - Der Einstieg für Schulen in Geographische Informationssysteme (GIS)" und enthält anschaulich bebilderte Arbeitsblätter für den Unterricht. Sie kann beim LMZ gegen eine Schutzgebühr bezogen werden. Das Thema Desktop-GIS wird in einer geplanten Folgepublikation noch einmal im Detail beleuchtet werden.
Von ganz anderer Seite wurde der Wert von Spatial Commander bei der Einführung von GIS im Unterricht ebenfalls erkannt. Das Schulbuch-Verlagshaus Westermann hat sich nun entschlossen, neben ArcExplorer von ESRI auch Spatial Commander auf die CD-Beilage des neuen Diercke-Oberstufenbandes aufzunehmen. Neben der deutlich weiterreichenden Funktionalität im Vergleich zu ArcExplorer, war es auch die deutschsprachige und leicht bedienbare Oberfläche von Spatial Commmander, die zu dieser Entscheidung führte. Auf diese Weise findet Spatial Commander auch bundesweit den Weg an die Schulen. Ein Weg der sich lohnt, wie wir finden!


 

Eine Idee setzt sich durch

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Die Bedeutung von professioneller und vor allem bedarfsgerechter Unterstützung beim Arbeiten mit GIS-Programmen wird oft unterschätzt und angesichts der, schon bei der Einführung eines Einsteiger-Arbeitsplatzes, üblichen Software-Kosten schlichtweg verdrängt. Da hört sich ein Angebot, basierend auf kostenfreier Software und kostenpflichtiger Unterstützungsleistung schon sehr attraktiv an.
Das Konzept ist nicht wirklich neu, weil im Open-Source-Bereich schon immer gang und gäbe. Der Knackpunkt bei einem GIS-Desktop-Arbeitsplatz liegt in der mehr oder weniger, ab einem bestimmten Zeitpunkt immer notwendigen, Anpassung an die spezifischen Bedürfnisse und Arbeitsabläufe der Anwender.
Gefragt ist hier die kalkulierbare und bezahlbare Programmierbarkeit des Produktes. Und das ist im Open-Source-Bereich (OS) häufig das Problem. Man hat zwar den Quellcode, aber der ist aufgrund der Komplexität der meisten OS-GIS-Projekte und der Vielzahl der beteiligten Programm-Bibliotheken nicht mit einem wirklich gut kalkulierbaren Aufwand anpassbar.
MapServer (ehemals UMN-Mapserver) gehört z.B. weltweit zu den größten Open-Source-Projekten überhaupt. Im GIS-Bereich spielt dieses webbasierte Produkt eine wichtige Rolle und findet sich in sehr vielfältigen Anwendungen und Projekten wieder. In der Regel wird von den Anbietern aber fast immer nur um das Produkt "herum programmiert". Es gibt wenige Ausnahmen, aber in der Mehrheit der Fälle trifft dieser Sachverhalt zu (auch wir haben an den (UMN-)Quellen, sowie zugehörigen Bibliotheken hin und wieder "Hand angelegt" und wissen ziemlich genau, wovon wir reden).
Im Desktop-GIS-Bereich ist „Drumherumprogrammieren“ jedoch nicht mehr so effektiv, wie bei Webanwendungen. Die benötigten Anpassungen sind oft komplex und greifen tief in das Programm ein. Hierfür ist eine sehr genaue Kenntnis des gesamten Programmcodes, sowie der genutzten Strukturen und Mechanismen vonnöten. Nur so können hochintegrierte und zukunftsorientierte Lösungen entstehen.
Dies hat zudem besondere Bedeutung, weil es sich bei den zugrunde liegenden Quelltexten um ein sich ständig weiter entwickelndes „lebendiges“ Gebilde handelt und bei der Dynamik in diesem Bereich (Stichwort: OGC-Spezifikationen) auch handeln muss. Dieses Know-How für ein nicht selbst entwickeltes Produkt zu erreichen, ist annähernd genauso aufwändig, wie das Produkt selbst zu entwickeln.
Aus diesem Grund finden die vorhandenen Open-Source-Programme aus dem Bereich Desktop-GIS (Jump, QGIS , UDIG , FGIS etc.) auch in Wirtschaft und Verwaltung keine nennenswerte Verbreitung. Über eine „Eindeutschung“ der Oberfläche im Einzelfall kommen Sie bisher in der Regel nicht heraus. Von fachspezifischen Erweiterungen oder dem Einsatz in Großprojekten oder bei Großkunden ist in Deutschland, zumindest in der Öffentlichkeit, nichts zu vernehmen. Hier zeigen sich die Stärken einer Software-Philosophie, die die Vorzüge der Open-Source-Welt mit denen der proprietären vereinigt. Keine Lizenzkosten, dafür maximale Flexibilität für den Kunden bei der Umsetzung von zielgerichteten Auftragsentwicklungen mit Gewährleistung. Parallel dazu, das Angebot von professionellen sowie bedarfsgerechten und preiswerten Unterstützungsleistungen von einem kompetenten Dienstleister.
Für den Anwender besteht zudem die Möglichkeit auch die Nutzungsrechte an der dahinter stehenden Technologie (GDV-MapBuilder) erwerben zu können, um selbständig weiter entwickeln zu können. Auf diese Weise wird neben der Herstellerunabhängigkeit (durch die Verfügbarkeit der Quelltexte) auch eine höhere Investitionssicherheit erreicht.
Diese Vorteile hat auch die Bundesnetzagentur erkannt. Dort war man schon seit geraumer Zeit auf der Suche nach einem einfachen ausbaufähigen GIS-Werkzeug zur Verwaltung sowie zur Ver- und Bearbeitung von bundesweiten Daten des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie (BKG). Verschiedene kostenfreie und kommerzielle Lösungen waren im Hinblick auf Ihre Eignung untersucht worden, als Spatial Commander auf der „Bühne erschien“. Man schrieb das Jahr 2005. Nach umfangreichen Tests und Gesprächen mit uns, entschloss man sich Spatial Commander als GIS-Werkzeug für die Masse der in Frage kommenden Arbeitsplätze für einfache GIS-Funktionalität testweise einzusetzen und entsprechend den Bedürfnissen zu erweitern. Einem ersten Plugin zur komfortablen Eingabe und Verwaltung von Koordinatenwerten in verschiedenen Referenzsystemen und Notierungen folgten die ersten Mitarbeiterschulungen, sowie ein erstes Kontingent an Unterstützungsleistungen in Form von Wartungsverträgen. Die daraus resultierenden Erfahrungen führten direkt zur Entwicklung eines weiteren Spatial Commander-Plugins zur Echtzeitvisualisierung von Daten über eine Messgeräteschnittstelle. Gleichzeitig wurden weitere Mitarbeiter geschult und das Kontingent an Unterstützungsleistungen deutlich aufgestockt. All dies begleitet von einem kontinuierlichen, sehr produktiven Dialog mit den fachlich hochversierten Ansprechpartnern für Geoinformatik in Stuttgart und Mainz.
Inzwischen ist die Entwicklung eines dritten Plugins für die Verarbeitung von Höhendaten in Vorbereitung. Die Aussage eines der GIS-Spezialisten bei der Bundesnetzagentur „Sie glauben gar nicht wie viele gisfremde Fach-Abteilungen sich bei uns inzwischen für GIS und digitale räumliche Daten interessieren!“ zeigt, dass auch die Akzeptanz von Spatial Commander bei den Anwendern in der Bundesnetzagentur nicht zu kurz kommt.
Ideen, die beim Anwender gut ankommen, scheinen sich auch besonders gut durchzusetzen. Die beste GIS-Anwendung ist die, bei der der Anwender nichts von GIS bemerkt!

Ihre Fragen zu unseren preiswerten und praxisorientierten Unterstützungsleistungen rund um GDV Spatial Commander sowie den Möglichkeiten zur Umsetzung Ihrer funktionalen Erweiterungen können Sie hier an Herrn Hurys richten.


 

Themenvorschau

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Im nächsten GDV-Newsletter finden Sie, unter anderen, Beiträge zu folgenden Themen:
* Spatial Commander im Einsatz bei der Polizei in Rheinland-Pfalz
* Second Life - Spielerei oder Marktplatz mit (Geo-) Potenzial?
* Freie Kartendienste - Die langersehnte Freiheit?
* NEU! Spatial Commander 9.2 - ok, ok; war nur ein Spaß ;-)
 
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