| Fit for GIS? |
| Schulungen 2007 |
NEU! Workshop: Geobasisdaten der Landesvermessung. Mehr..
|
|
| GDV-Events |
| KOMCOM SÜD 2007 |
|
Besuchen Sie uns auf der KOMCOM SÜD in Karlsruhe Mehr..
|
|
| Software News |
| GDV-MapBuilder |
Neues Preismodell ermöglicht nicht nur Projekte im "InVeKoS-Format".
Mehr..
|
|
| Spaß muss sein... |
| Früher war's auch nicht einfach! |
Support einmal anders. Mehr..
|
|
| Und demnächst? |
| Vorankündigung |
|
für den nächsten Newsletter. Mehr..
|
|
| |
|
| |
| Der neue Spatial Commander ist da! |
| |
FreeGIS Spatial Commander mit neuen Features und in neuem Gewand
Das warten hat sich gelohnt. Fast ein Jahr nach der letzten Release
erscheint das beliebte kostenfreie Einsteiger-GIS mit einer moderneren
Benutzeroberfläche, sowie vielen neuen Funktionen. Durch die nun
direkte Unterstützung von WMS-Kartendiensten
und die vielfältigen datei- und datenbankbasierte Digitalisier- und
Editierfunktionen ist Spatial Commander das ideale Desktop-Werkzeug in
heterogenen Geodateninfrastrukturen.
Mehr..
|
 |
|
|
| |
| GIS an Schulen |
| |
Spatial Commander als zentraler Bestandteil eines didaktisch-methodischen Konzepts zur GIS-Einführung an Schulen
- Spatial Commander macht auch im Bildungsumfeld eine gute Figur und
findet dort immer mehr Anhänger. Innovativer Vorreiter in Sachen "GIS
an Schulen" ist wieder einmal Rheinland-Pfalz. Dort wird das Produkt
nicht nur für Lehrerfortbildungen eingesetzt. Mehr..
|
 |
|
|
| |
| Fotos mit Ortsgedächtnis |
| |
Fotos die wissen, wo sie aufgenommen wurden?
Mit der Caplio 500SE stellt RICOH die einzige wirklich für den harten
Außeneinsatz geeignete Digitalkamera mit GPS-Unterstützung vor. Die
passende Software zur Integration der Bilder in Ihr GIS erhalten Sie
beim Kauf der Kamera bei uns gratis!
Mehr..
|
 |
|
|
| |
| Eine Idee setzt sich durch |
| |
Kostenfreie Basis-Software, maßgeschneiderte Erweiterungen und professionelle Unterstützung.
Der Erfolg beim Arbeiten mit GIS-Technologie liegt maßgeblich in der
technischen Unterstützung der Anwender bei der Einführung einer
entsprechenden Software. Gerade zu Beginn ist professionelle Hilfe bei
technischen Problemen im Umgang mit Daten-Formaten und -Strukturen,
sowie bei der effektiven Umsetzung der zu bearbeitenden Fragestellung
bares Geld Wert. Diese Erkenntnis hatte man auch bei der Bundesnetzagentur.
Mehr..
|
 |
|
|
Sehr geehrter Kunde,
Sie erhalten hiermit die Frühlingssausgabe des GDV-Newsletters und wir
hoffen, Sie freuen sich auf den (wettermäßig) angenehmeren Teil des
Jahres genauso wie wir.
Und weil diese (Vor-) Freude auch hoch motivierend ist, haben wir nicht
nur unser GIS-API GDV-MapBuilder weiter entwickelt und zum Beispiel als
zusätzliche Geo-Datenquellen Oracle MapViewer, sowie MS SQL-Server
implementiert. Wir haben auch keinen Aufwand gescheut, endlich eine
neue Version von Spatial Commander für Sie an den Start zu bringen.
Das kleine Einsteiger-GIS-Programm erfreut sich einer nicht
nachlassenden Beliebtheit, wie die Downloadzahlen eindrucksvoll
belegen. Obwohl das Programm noch "Kanten und Ecken" hat, wissen wir
aus einer Vielzahl von Rückmeldungen, dass es in vielen Bereichen eine
echte Lücke füllt und auch operativ eingesetzt wird.
Die „Kanten und Ecken“ werden immer weiter verschwinden, die neue
Version stellt dies gewiss unter Beweis. Spatial Commander und die
damit verbundene Philosophie findet in den verschiedenen öffentlichen
und privatwirtschaftlichen Bereichen immer mehr, das Projekt aktiv unterstützende Anwender,
wie die Integration in den Unterricht an rheinland-pfälzischen Schulen,
sowie der Einsatz bei der Bundesnetzagentur exemplarisch zeigen. Über
eines muss man sich beim Einstieg in GIS-Technik allerdings im Klaren
sein: Irgendeine Investition steht damit immer an. Auch mit kostenfreier Software
kommt nur zurecht, wer wenigstens Grundkenntnisse in der Materie hat
und diese in der praktischen Arbeit immer weiter ausbaut. Wir haben
häufig Schulungsteilnehmer die erstaunt sind, was man alles tatsächlich
mit Spatial Commander machen kann und wie einfach das alles geht (wenn
man weiß wie man es macht…). Auch beim Arbeiten mit einem
Einsteiger-GIS wird es immer wieder Fragen und Probleme geben, die sich
aus dem komplexen Zusammenspiel von Software-, Daten und
Drittprogrammen ergeben. Um einen, dem GIS-Projekt schadenden,
Frustrationslevel bei den Anwendern zu vermeiden, muss für diese der unkomplizierte Zugriff
auf versierte GIS-Profis mit langjähriger Erfahrung möglich sein. Und
genau das bekommen Sie mit Spatial Commander bei uns: Eine kostenfreie
Software für den GIS-Einstieg auf breiter Front und dazu, kostengünstig
die entscheidenden Rahmenbedingungen für den erfolgreichen Einsatz in
Ihrem Haus: Einführungsschulungen und Unterstützungsleistungen in Form
von preisgünstigen Wartungsverträgen, die auch Probleme im Zusammenhang
mit den Geodaten abdecken.
Natürlich sind diese Leistungen optional und jeder darf und soll Spatial Commander nach wie vor privat und gewerblich entsprechend der beigefügten Nutzungsvereinbarung frei benutzen.
Jeder Nutzer sollte sich aber auch die Frage stellen, ob man mit
entsprechender professioneller Unterstützung in Form von
Einführungsschulungen und/oder Unterstützungsverträgen nicht letztlich
doch wirtschaftlicher ans Ziel gelangt. Als netter Nebeneffekt ist
dadurch auch eine zügigere Weiterentwicklung des kostenfreien Programms
gesichert. Ein Teil der Einnahmen aus Wartungsverträgen, sowie
Schulungen ist eben genau dafür vorgesehen. Die Entwicklung zeigt, dass
die Vorteile dieses Prinzips auch zunehmend erkannt werden. Je mehr
mitmachen, desto schneller kommt die Sache voran. Worauf warten Sie?
Mit besten Grüßen aus Ingelheim
Thomas Riehl
Wenn Sie nicht in unregelmäßigen Abständen mit Neuigkeiten aus
dem Bereich Geoinformatik sowie GDV-Entwicklungen versorgt werden
möchten, können Sie den Newsletter mit einem Klick direkt wieder abbestellen.
Sollten Sie jedoch Interesse an weiteren Informationen zu einem der
Themen haben, zögern Sie nicht sich mit uns in Verbindung zu setzen.
Gerne beantworten wir Ihre Fragen und beraten Sie in allen Dingen rund
um digitale räumliche Daten und Geoinformatik.
|
|
|
|
| |
|
|
 |
Ingenieurbüros nutzen ihn, Stadtverwaltungen nutzen ihn, Landkreise
nutzen ihn, Landesämter nutzen ihn, Ministerien nutzen ihn... Seit seinem Erscheinen im Sommer 2005 ist der kostenfreie
Spatial Commander landauf landab als "kleines GIS-Helferlein" überall
dort im Einsatz, wo die einfache Be- und Verarbeitung von digitalen
räumlichen Daten ohne GIS-Expertenwissen gefragt ist. Spatial Commander
ist das ideale GIS-Einstiegsprogramm, oder die ideale
Ergänzung für die Masse der Arbeitsplätze, neben dem oder den wenigen,
die mit einem hochpreisigen High-End-GIS ausgestattet werden können. So sind es inzwischen Tausende von Anwendern
im gesamten deutschsprachigen Raum, die gespannt auf die neue Version
von Spatial Commander gewartet haben. Wir sind der Meinung, dass sich
das Warten gelohnt hat. Spatial Commander kommt aus diesem Grund nun
auch in den Genuss einer 1.x-Versionsnummer. Das Programm bietet neben
vielen neuen Funktionen und behobenen Fehlern auch eine überarbeitete
und modernere Benutzeroberfläche. Technisch erfordert der neue
"Commander" Java 1.5, dass automatisch mit installiert wird. Die Neuigkeiten im Überblick:
* Unterstützung von WMS-Diensten
* DXF als zusätzliche Datenquelle
* Zusammenführung von Themen (Merge Themes)
* Werkzeug zur Erstellung von Rasterkatalogen
* Einbindung eigener Punktsymbole
* Batchfähiges Starten von Projektdateien
* Funktion zur Ausrichtung von Beschriftungen
* neuer Geoverarbeitungsassistent
* neuer Themen-Hinzufügen-Dialog
* Neues Plugin "Übersichtsfenster"
* relative Pfade in der Projektdatei
Neu sind auch Setups für verschiedene 64-Bit-Betriebssysteme. Es
handelt sich um ein Major Release, dass sich nicht mit der
Update-Funktion einer vorhandenen Spatial Commander-Version
installieren lässt. Aus diesem Grund ist eine Komplettinstallation
durch die Setup-Routine notwendig. Hier geht es zum kostenfreien Download von Spatial Commander. Beachten Sie auch eventuelle technische Hinweise in unserem Spatial Commander FAQ-System.
|
|
| |
|
|
 |
Das Gelände ist steil und felsig. Der Regen lässt nicht nach und
bei Temperaturen von Minus 5 Grad macht Objektdokumentation in der
freien Natur nicht wirklich Spaß. Da passiert es: Sie stolpern und die
nagelneue Digitalkamera entgleitet Ihren Händen. Noch während sie sich
(mit Ihnen) im freien Fall befindet, überlegen Sie, wie das schmucke
Gerät den Absturz über die Felsblöcke wohl überstehen wird. Das die
Kamera in einer 10 Zentimeter tiefen Pfützen zu liegen kommen wird,
wissen Sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht...
Hört sich zugegebenermaßen etwas konstruiert an. Ist es auch. Aber mit der RICOH Caplio 500
dürfen Sie sich in einer solchen Situation voll auf sich selbst
konzentrieren! Es gibt derzeit am Markt kein Gerät, dass derart robust ist, wie diese Digital-Kamera. Das Gerät übersteht nicht nur Stürze aus einem Meter Höhe unbeschadet. Der "Spritzwasserschutz" geht soweit, dass der Hersteller die Kamera für Fotos unter Wasser bis 1 Meter Wassertiefe
bis maximal einer halben Stunde frei gibt! Zudem arbeitet das Gerät
zuverlässig bei Temperaturen von bis zu Minus 10 Grad. Die extra großen
Tasten ermöglicht dabei die bequeme Bedienung auch mit Handschuhen. Mit
einer Auflösung von 8,13 Megapixel effektiv, einer
Makrofunktion für Fotos aus einem Zentimeter Abstand, sowie einer
optionalen Stromversorgung mit Standard-Akkus oder Batterien bietet die
Caplio 500 SE auch technisch einige Leckerbissen. Eine W-Variante hat
sogar eine WLAN-Schnittstelle spendiert bekommen. Ach so,
das Gerät ist natürlich auch in der Lage die Fotos über ein per Bluetooth
angebundenes GPS mit Koordinaten zu versehen. Dies ergibt neue
Möglichkeiten bei der Einbindung in GIS-Systeme, sowie bei der
Recherche und Archivierung der Bilder. So sind die Bilder mit wenigen
Klicks in Ihr GIS oder Google-Earth integriert. Wie das aussehen kann,
können Sie hier sehen (wenn Sie Google Earth bereits installiert haben, wenn nicht hier klicken). Die Software zur Integration in Google Earth und Ihr GIS erhalten Sie beim Kauf der Kamera bei uns gratis dazu.
Weitere Informationen zu dem Produkt finden sich hier.
Fragen zu dem Thema können Sie per Mail an unseren Spezialisten für Mobil-GIS-Technik richten.
|
|
| |
Neue Preisstruktur GDV-MapBuilder |
zurück |
|
|
 |
Sich von der GDV spezifische Funktionserweiterungen für Spatial
Commander als Auftragsarbeit entwickeln zu lassen (z.B. als Plugin,
siehe Beispiel Bundesnetzagentur in diesem Newsletter) ist nur eine Möglichkeit, GDV-MapBuilder-Technologie
nutzen zu können. Die andere Möglichkeit besteht darin, Nutzungsrechte
für GDV-MapBuilder zu erwerben. Damit kann man dann im eigenen Haus
oder auch durch Dritte Anwendungen bei voller Verfügbarkeit des Quellcodes entwickeln lassen. Seinen Ursprung hat diese Form der Nutzung des GIS-API GDV-MapBuilder in großen bundeslandweiten Projekten, wie InVeKoS in Hessen, oder dem Saarland, wo zum Teil bis zu 20.000 Anwender
mit einer Desktop-GIS-Anwendung versorgt werden. Die zu Beginn des
Jahres überarbeitete Preisstruktur ist wesentlich differenzierter und
flexibler als die bisherige. Sie ermöglicht den wirtschaftlichen
Einsatz dieser leistungsfähigen Technologie auch in kleineren
Projekten. Damit können auch kleinere Unternehmen oder Verwaltungen in
die Entwicklung einer nachhaltigen und maßgeschneiderten
Geodaten-Infrastruktur einsteigen. Das Modell sieht explizit auch
attraktive Möglichkeiten für Software-Firmen vor, die geodatenbasierte Anwendungen außerhalb des GIS-Bereichs für den gerade entstehenden Massenmarkt
für raumbezogene Anwendungen entwickeln wollen. Als Clou kann man zu
jeder Zeit von jeder Lizenzierungsstufe auf die höherwertigere, bei
100%iger Anrechnung der bereits gezahlten Nutzungsgebühren, aufstocken.
Dadurch kann die Lizenzierung mit dem Projekt oder dem Zielprodukt
mitwachsen. Das Investitionsrisiko kann so, in der oft kritischen
Anfangsphase eines Projektes, auf sehr überschaubare Beträge begrenzt
werden.
Für Ihre Fragen rund um die Möglichkeiten von GDV-MapBuilder Nutzungsrechten steht Ihnen Herr Hurys hier gerne zur Verfügung.
|
|
| |
|
|
 |
Da haben Lothar Püschel und Karl W. Hoffmann für das Landesmedienzentrum Rheinland-Pfalz (LMZ)
ganze Arbeit geleistet. Die Messlatte für die Positionierung anderer
Bundesländer zum Thema "Einsatz moderner Medien im Unterricht am
Beispiel von GIS" hängt nun auf bemerkenswerter Höhe. Mit Ihrer
aktuellen Veröffentlichung stellen die beiden Studiendirektoren ein
vollwertiges didaktisch-methodisches Konzept zur GIS-Einführung an
Schulen vor. Dabei handelt es sich um eine Deutschland-Premiere.
In dem 43 Seiten starken, farbigen Sonderdruck beschreiben sie anhand
von vielen anschaulichen Beispielen und Übungen die Integration von GIS
in den Schulunterricht. Der Weg führt vom einfachen Webauskunftsystem,
über ein WebGIS mit erweiterter Funktionalität, bis hin zum
Desktop-GIS. Als WebGIS-Software kommt dabei GDV-MapServer Admin auf Basis des (UMN-) MapServers
zum Einsatz; als Desktop-GIS wird der kostenfreie Spatial Commander
eingesetzt. Die Broschüre trägt den Titel "WebGIS - Der Einstieg für
Schulen in Geographische Informationssysteme (GIS)" und enthält
anschaulich bebilderte Arbeitsblätter für den Unterricht. Sie kann beim
LMZ gegen eine Schutzgebühr bezogen werden. Das Thema Desktop-GIS wird
in einer geplanten Folgepublikation noch einmal im Detail beleuchtet
werden.
Von ganz anderer Seite wurde der Wert von Spatial Commander bei der Einführung von GIS im Unterricht ebenfalls erkannt. Das Schulbuch-Verlagshaus Westermann hat sich nun entschlossen, neben ArcExplorer
von ESRI auch Spatial Commander auf die CD-Beilage des neuen
Diercke-Oberstufenbandes aufzunehmen. Neben der deutlich
weiterreichenden Funktionalität im Vergleich zu ArcExplorer, war es
auch die deutschsprachige und leicht bedienbare Oberfläche von Spatial Commmander, die zu dieser Entscheidung führte. Auf diese Weise findet Spatial Commander auch bundesweit den Weg an die Schulen. Ein Weg der sich lohnt, wie wir finden!
|
|
| |
Eine Idee setzt sich durch |
zurück |
|
|
 |
Die Bedeutung von professioneller und vor allem bedarfsgerechter
Unterstützung beim Arbeiten mit GIS-Programmen wird oft unterschätzt
und angesichts der, schon bei der Einführung eines
Einsteiger-Arbeitsplatzes, üblichen Software-Kosten schlichtweg
verdrängt. Da hört sich ein Angebot, basierend auf kostenfreier Software und kostenpflichtiger Unterstützungsleistung schon sehr attraktiv an.
Das Konzept ist nicht wirklich neu, weil im Open-Source-Bereich schon
immer gang und gäbe. Der Knackpunkt bei einem GIS-Desktop-Arbeitsplatz
liegt in der mehr oder weniger, ab einem bestimmten Zeitpunkt immer
notwendigen, Anpassung an die spezifischen Bedürfnisse und
Arbeitsabläufe der Anwender. Gefragt ist hier die kalkulierbare und bezahlbare
Programmierbarkeit des Produktes. Und das ist im Open-Source-Bereich
(OS) häufig das Problem. Man hat zwar den Quellcode, aber der ist
aufgrund der Komplexität der meisten OS-GIS-Projekte und der Vielzahl
der beteiligten Programm-Bibliotheken nicht mit einem wirklich gut
kalkulierbaren Aufwand anpassbar. MapServer (ehemals UMN-Mapserver)
gehört z.B. weltweit zu den größten Open-Source-Projekten überhaupt. Im
GIS-Bereich spielt dieses webbasierte Produkt eine wichtige Rolle und
findet sich in sehr vielfältigen Anwendungen und Projekten wieder. In
der Regel wird von den Anbietern aber fast immer nur um das Produkt
"herum programmiert". Es gibt wenige Ausnahmen, aber in der Mehrheit
der Fälle trifft dieser Sachverhalt zu (auch wir haben an den
(UMN-)Quellen, sowie zugehörigen Bibliotheken hin und wieder "Hand
angelegt" und wissen ziemlich genau, wovon wir reden). Im
Desktop-GIS-Bereich ist „Drumherumprogrammieren“ jedoch nicht mehr so
effektiv, wie bei Webanwendungen. Die benötigten Anpassungen sind oft
komplex und greifen tief in das Programm ein. Hierfür ist eine sehr
genaue Kenntnis des gesamten Programmcodes, sowie der genutzten
Strukturen und Mechanismen vonnöten. Nur so können hochintegrierte und zukunftsorientierte Lösungen entstehen.
Dies hat zudem besondere Bedeutung, weil es sich bei den zugrunde
liegenden Quelltexten um ein sich ständig weiter entwickelndes
„lebendiges“ Gebilde handelt und bei der Dynamik in diesem Bereich
(Stichwort: OGC-Spezifikationen) auch handeln muss.
Dieses Know-How für ein nicht selbst entwickeltes Produkt zu erreichen,
ist annähernd genauso aufwändig, wie das Produkt selbst zu entwickeln. Aus diesem Grund finden die vorhandenen Open-Source-Programme aus dem Bereich Desktop-GIS (Jump, QGIS , UDIG , FGIS
etc.) auch in Wirtschaft und Verwaltung keine nennenswerte Verbreitung.
Über eine „Eindeutschung“ der Oberfläche im Einzelfall kommen Sie
bisher in der Regel nicht heraus. Von fachspezifischen Erweiterungen
oder dem Einsatz in Großprojekten oder bei Großkunden ist in
Deutschland, zumindest in der Öffentlichkeit, nichts zu vernehmen. Hier
zeigen sich die Stärken einer Software-Philosophie, die die Vorzüge der Open-Source-Welt mit denen der proprietären vereinigt. Keine Lizenzkosten, dafür maximale Flexibilität für den Kunden bei der Umsetzung von zielgerichteten Auftragsentwicklungen mit Gewährleistung.
Parallel dazu, das Angebot von professionellen sowie bedarfsgerechten
und preiswerten Unterstützungsleistungen von einem kompetenten
Dienstleister. Für den Anwender besteht zudem die Möglichkeit auch
die Nutzungsrechte an der dahinter stehenden Technologie
(GDV-MapBuilder) erwerben zu können, um selbständig weiter entwickeln
zu können. Auf diese Weise wird neben der Herstellerunabhängigkeit
(durch die Verfügbarkeit der Quelltexte) auch eine höhere
Investitionssicherheit erreicht.
Diese Vorteile hat auch die Bundesnetzagentur
erkannt. Dort war man schon seit geraumer Zeit auf der Suche nach einem
einfachen ausbaufähigen GIS-Werkzeug zur Verwaltung sowie zur Ver- und
Bearbeitung von bundesweiten Daten des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie (BKG).
Verschiedene kostenfreie und kommerzielle Lösungen waren im Hinblick
auf Ihre Eignung untersucht worden, als Spatial Commander auf der
„Bühne erschien“. Man schrieb das Jahr 2005. Nach umfangreichen Tests
und Gesprächen mit uns, entschloss man sich Spatial Commander als
GIS-Werkzeug für die Masse der in Frage kommenden Arbeitsplätze für
einfache GIS-Funktionalität testweise einzusetzen und entsprechend den
Bedürfnissen zu erweitern. Einem ersten Plugin zur komfortablen Eingabe
und Verwaltung von Koordinatenwerten in verschiedenen Referenzsystemen
und Notierungen folgten die ersten Mitarbeiterschulungen, sowie ein
erstes Kontingent an Unterstützungsleistungen in Form von
Wartungsverträgen. Die daraus resultierenden Erfahrungen führten direkt
zur Entwicklung eines weiteren Spatial Commander-Plugins zur
Echtzeitvisualisierung von Daten über eine Messgeräteschnittstelle.
Gleichzeitig wurden weitere Mitarbeiter geschult und das Kontingent an Unterstützungsleistungen
deutlich aufgestockt. All dies begleitet von einem kontinuierlichen,
sehr produktiven Dialog mit den fachlich hochversierten
Ansprechpartnern für Geoinformatik in Stuttgart und Mainz. Inzwischen
ist die Entwicklung eines dritten Plugins für die Verarbeitung von
Höhendaten in Vorbereitung. Die Aussage eines der GIS-Spezialisten bei
der Bundesnetzagentur „Sie glauben gar nicht wie viele gisfremde
Fach-Abteilungen sich bei uns inzwischen für GIS und digitale räumliche
Daten interessieren!“ zeigt, dass auch die Akzeptanz von Spatial Commander bei den Anwendern in der Bundesnetzagentur nicht zu kurz kommt.
Ideen, die beim Anwender gut ankommen, scheinen sich auch besonders gut
durchzusetzen. Die beste GIS-Anwendung ist die, bei der der Anwender
nichts von GIS bemerkt!
Ihre Fragen zu unseren preiswerten und praxisorientierten
Unterstützungsleistungen rund um GDV Spatial Commander sowie den
Möglichkeiten zur Umsetzung Ihrer funktionalen Erweiterungen können Sie
hier an Herrn Hurys richten.
|
|
| |
|
|
 |
Im nächsten GDV-Newsletter finden Sie, unter anderen, Beiträge zu folgenden Themen:
* Spatial Commander im Einsatz bei der Polizei in Rheinland-Pfalz
* Second Life - Spielerei oder Marktplatz mit (Geo-) Potenzial?
* Freie Kartendienste - Die langersehnte Freiheit?
* NEU! Spatial Commander 9.2 - ok, ok; war nur ein Spaß ;-)
|
|
| |
|