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Photomapping
Die lagegenaue
Einbindung von Digitalfotos in GIS-basierten Anwendungen spielt eine immer größere Rolle. Dabei musste in der Vergangenheit der Raumbezug in mühsamer Arbeit nachträglich manuell hergestellt oder durch eine Nach- prozessierung von GPS-Tracks und Foto- Zeitstempeln hergestellt werden.

Durch die Kombination von Digitalkamera- und GPS-Technologie ist es inzwischen möglich, schon bei der Aufnahme der Fotos den Raumbezug in Form der geografischen Koordinate des Aufnahmeortes in der Bilddatei zu hinterlegen. Die damit automatisch durchgeführte Verortung der Einzelbilder ermöglicht deren Visualisierung und Abfrage im räumlichen Bezug.

Diese als Photomapping bezeichnete Arbeitsweise bei der (GIS-) Datenerfassung, -Archivierung und Präsentation hat in kürzester Zeit eine Fülle von Anwendungsgebieten erobert.
Typische Einsatzgebiete für die Technologie sind z.B.
die Objektdokumentation im Immobilienbereich und auf Baustellen, die Erst- oder Zustandserfassung von Bäumen oder Verkehrsschildern oder die Einsatzdokumentation im polizeilichen Umfeld.
Der direkte Nutzen von Fotos, die "wissen" wo sie aufgenommen wurden liegt auf der Hand. Auf einfachste Weisen lassen sich die "Geo"-Fotos in Desktop-GIS- und Webmapping-Systeme integrieren, oder direkt in Google Earth anzeigen.
Die Kamera
Mit der Digitalkamera Caplio 500SE hat Ricoh nun die perfekte Lösung für ortsbezogene Objektdokumentationen im Außenbereich auf dem Markt platziert, die preislich zudem hochinteressant ist. Das Gerät bietet eine Auflösung von 8 Megapixeln und ist speziell für den rauhen Außeneinsatz bei Wind und Wetter konzipiert. Herausragende Eigenschaften hat die Kamera in Bezug auf ihre Kommunikationsfähigkeit. Über eine Bluetooth-
Verbindung ist die Kamera in der Lage, mit Bluetoothfähigen GPS-Geräten verschiedener Hersteller zu kommunizieren. Über den in der Kamerasoftware enthaltenen List-Editor kann der Nutzer am PC fünf Kategorien mit jeweils zehn Werten anlegen und somit eine einfache Art der Attributierung vorbereiten.
 
 
Sind die Daten auf die Kamera übertragen, kann der Anwender diese Attribute kurz vor der Aufnahme über die Memofunktion der Kamera aufrufen und dem Bild zuordnen. Die interne 26 MB Speicherkarte kann durch eine externe Speicherkarte (bis 1GB) ergänzt werden. Die Kamera wird mit einem Litiumionen Akku und dem dazugehörigen Ladegerät geliefert. Die Kamera kann außerdem über Batterien (AA Alkaline) oder mit Hilfe des im Lieferumfang enthaltenen AC Adapter mit einer externen Stromquelle betrieben werden.

Ein technisches Daten-blatt zur Kamera zum Download gibt es hier.
Die Kurzinformation können sie hier herunterladen




Der Kamera liegt kostenfrei ein kleines Programm bei, mit dem die Fotos auf einfachste Weise in Google Earth dargestellt werden können, oder über die Hotlink-Funktion auch in ArcView GIS, ArcGIS oder Spatial Commander zur Verfügung stehen. Die Einbindung der Fotos in Webmapping-Anwendungen, wie zum Beispiel dem kostenfreien GDV-MapServer Client, oder ALK/ALB WEB ist zudem problemlos möglich.
Für die ESRI-ArcGIS-Produkte bieten wir zudem die Erweiterung GPS Photomapper Professional an, die über die reine lagegetraue Darstellung der Fotos hinaus eine Menge sehr nützlicher Funktionen zur Verwaltung, Ausgabe und Anzeige der Fotos bietet.
Eine Demodatei für Google Earth zum Download finden Sie hier. Sie benötigen zu deren Anzeige lediglich das Proramm Google Earth, dass Sie hier kostenfrei herunterladen können.
Download Technisches Datenblatt (engl.)
Download Kurzinfo (deutsch)

Weitere Informationen zum Thema Photomapping, Bestellungen von Hard- und Software erhalten Sie bei Herrn Binnemann:
binnemann@gdv.com, 06132-7148-17
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